• In diesem Schuljahr besteht das Jahrgangsteam 10 aus den Klassenlehrerinnen Frau Jennerjahn, Frau Matthies und Frau Maliers, sowie Herrn Bartels und Herrn Berganski.

  • Zur Vertiefung der Inhalte des Geschichtsunterrichts besuchten die 10. Klassen während der 3-Tages-Fahrt nach Berlin das Denkmal für die ermordeten Juden Europas („Holocaust-Mahnmal“) und die Gedenkstätte Hohenschönhausen auf dem Gelände des ehemaligen Stasi-Gefängnisses.

    Sowohl die Architektur der Betonstelen in der Nähe des Brandenburger Tors als auch das Gefängnisgebäude mit seinen Kellerzellen, Verhörräumen, etc. hinterließen bleibende Eindrücke von der Unmenschlichkeit der totalitären Regime des 20. Jahrhunderts. Besonders prägend und unersetzbar waren allerdings die Führungen in Hohenschönhausen durch die Zeitzeugen und überwiegend direkt vom Staatsterror Betroffenen.

    Es ist schwierig, den persönlichen Berichten gerecht zu werden, zumal jede der 4 Gruppen einen anderen Guide hatte, doch beispielhaft sei hier die Leidensgeschichte von Ulrich Ebert erwähnt, der als 21-jähriger Student den Einmarsch der Sowjetunion in die Tschechoslowakei 1968 als völkerrechtswidrige Invasion bezeichnet hatte.

  • Am Freitag, 6. Juni 2014 wohnten wir, einige Lateinschülerinnen und -schüler der 10. und 11. Klassen des Gymnasiums Bleckede zusammen mit Frau Büschgens, Frau Pauck und Frau Sturm sowie einem Vater der Vorstellung "Carmina Burana" im Theater Lüneburg bei. Die Carmina Burana sind eine Sammlung lateinischer Lieder aus dem Mittelalter, die von Carl Orff vertont und 1937 als szenische Kantate uraufgeführt wurden. Insbesondere der Eingangsgteil "O fortuna" kam uns sehr bekannt vor. Auf der Bühne des Theaters Lüneburg faszinierte uns die tänzerische Umsetzung der Kantate.

  • Vom 11.06- 13.06.2014 waren wir, der 10. Jahrgang, in Berlin.

    Auf dem Reichstag

    Nach einer relativ langen Busfahrt haben wir erst einmal unsere Zimmer besichtigt und das Gepäck dort abgelegt. Wir bekamen zwei Stunden Zeit zur Besichtigung der näheren Umgebung, in der es hauptsächlich Imbisse und Restaurants gab, was sich für die folgenden zwei Tage als sehr praktisch erwies.

    Um 17 Uhr sind wir dann zum Reichstag gefahren worden. Dort besichtigten wir die Kuppel und hatten die Möglichkeit, Fotos zu machen. Danach wurde uns im Plenarsaal ein Vortrag über Aufteilung der Sitze, die Technik und die Kuppel gehalten. Anschließend konnten wir entscheiden, ob wir mit dem Reisebus oder eigenständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück zum Hostel fahren wollten. Um 22 Uhr war Nachtruhe.

    Abends im Musical Hinterm Horizont

    Wir hatten das Glück, zwischen 6 Uhr und 10 Uhr frühstücken zu können, weshalb wir recht lange schlafen konnten, da es am Vorabend natürlich nicht urplötzlich leise war, sobald die Nachtruhe begonnen hatte. Anschließend fuhren wir in die Gedenkstätte Hohenschönhausen, wo wir eine recht interessante Führung hatten. Durch die zum größten Teil erhaltenen Vernehmungszimmer und Zellen fiel es leichter, sich in die Situation der Häftlinge hineinzuversetzen. Ein darauf folgendes Zeitzeugengespräch verstärkte die etwas bedrückte Stimmung noch und wir waren uns einig, dass der Mensch unter gegebenen Umständen sehr grausam sein kann.