Unsere Schule hat in diesem Jahr mit 9 Projekten am Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik teilgenommen. Diesmal wurden wir dem Regionalwettbewerb in Celle zugeordnet.

Auch in diesem Jahr haben sich unsere Schüler sehr interessante Projekte vorgenommen, die auf den folgenden Seiten vorgetellt werden.

Mareike Krüger hat ihrem Projekt „Biomechanische Analyse zur Verbesserung der methodischen Übungsreihe des Flickflacks (Handstützüberschlag rückwärts)“ neue Wege gefunden, den Flickflack zu vermitteln. Von diesem Projekt haben besonders einige Fünft- und Sechstklässlerinnen profitiert, die nach nur wenigen Übungsstunden den Flickflack nun schon fast alleine springen können.

 

 

 

 

 

Lina Andres und Kim Simon haben mit ihrem Projekt „Die ökologische Bedeutung roter Blätter“ die Hypothese untersucht, dass die von den roten Farbstoffen absorbierten Wellenlängen des sichtbaren Sonnenlichts den Pflanzen mehr Energie für die Fotosynthese zur Verfügung stellen. Für ihr Projekt erhielten sie den Sonderpreis der Stadt Celle.

 

 

 

 

 

Alexander Luckmann hat für die Teilnahme am Wettbewerb ein (low-cost) Elektrolongboard gebaut, um das ihn so mancher beneidet. Für das Projekt hat unsere Schule von der Jugend forscht Stiftung eigens einen 3D-Drucker bekommen und derzeit ist Alexander der einzige, der ihn auch bedienen kann. Für das Projekt erhielt er den Sonderpreis der SPD des Kreistages Celle.

 

 

 

 

 

Paula Gläser und Julia Warner sind mit ihrem Projekt der Frage nachgegangen, ob es sich beim Spielen leichter lernt. Dazu haben sie verschiedene Vokabellernspiele entwickelt und evaluiert. Nutznießer waren auch hier wieder unsere Fünftklässler und auch die Englischlehrer. Mit ihrer Arbeit wurden die beiden im Fachgebiet Arbeitswelt mit dem dritten Platz ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

Mit dem dritten Platz wurden ebenfalls Nils Anderßon und Jan Ole Meyer im Fachgebiet Technik ausgezeichnet. Sie untersuchten in ihrem Projekt „Antriebskraft von gestern?“, ob der abgasfreie Stirlingmotor in Zeiten des Klimawandels nicht doch ein Comeback erleben könnte.

 

 

 

 

 

Für ihre Untersuchung der Welt der Faszien – einer Gegenüberstellung von Biomechanik und Biotensegrität erhielten Lili Fischer und Lia Knifka sogar den zweiten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt. Vereinfacht gesagt, ging es dabei um die Frage, ob wir nicht eine falsche Vorstellung von unserem Körper haben, die zu ungesunden Folgen führt.

 

 

 

 

Für ihr sehr kreatives Projekt zum Prozessionsverhalten des Eichenprozessionsspinners unter besonderer Beeinflussung des Geruchssinns erhielt Svenja Laging den zweiten Platz im fachgebiet Biologie und als Sonderpreis zusätzlich ein Jahresabonnement der Zeitschrift „Geo“. Die Jury bat sie ausdrücklich das Projekt fortzusetzen, denn vermutlich wäre es ein erster Platz gewesen, wenn die Eichenprozessionsspinnerlarven nicht aus unerfindlichen Gründen alle verschwunden gewesen wären, und Svenja ihre Untersuchungen wie geplant hätte durchführen können. So blieb der erste Platz in diesem Jahr unbesetzt.

 

 

Für ihre Projektarbeit „Leim ist nicht gleich Leim - Belastungstest von Polyurethan- und Polyvinylacetat Holzleim erhielten Vivian Paul und Marie Brendemühl im Fachgebiet Chemie sogar den ersten Platz, sowie als Sonderpreis ein Jahresabonnement der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“. Außderdem haben sie sich damit zur Teilnahme am Landeswettbewerb „Jugend forscht 2019“ in Clausthal-Zellerfeld qualifiziert. Beeindruckt hat die Jury vor allem ihre fundierten Kenntnisse in Fach Chemie.

 

 

 

 

Unsere jüngsten Teilnehmer in diesem Jahr und insgesamt die jüngsten Teilnehmer des Regionalwettbewerbs belegten im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ im Fachgebiet Technik ebenfalls den ersten Platz. Knut Schwarze und Gustav Jansen bauten in unserer Jugend-forscht AG für den Wettbewerb einen ferngesteuerten Modell-Zeppelin, der sogar noch eine Wärmebildkamera tragen kann. Zusätzlich erhielten sie den Sonderpreis plusMINT für interdisziplinäre Projekte, da sie für den Bau des Zeppelins Kenntnisse aus Mathematik, Chemie, Physik und Technik einsetzen mussten. Damit qualifizierten sich die beiden für den Landeswettbewerb „Schüler experimentieren 2019“ in Oldenburg.