In der kleinen Stadt Cádiz nimmt die Zeit ihren Lauf, jeder folgt tagtäglich seiner Routine und seinen Gewohnheiten. Doch dann stirbt plötzlich jemand und keiner weiß, warum. Als dann zwei seltsame Gestalten die Stadt besuchen, ist längst nicht mehr alles, wie es einmal war. Die Bürger werden in Angst und Schrecken versetzt, denn es ist die Pest, die in Person und mit Begleitung ihrer Sekretärin – dem Tod - den „Belagerungszustand“ in Cádiz ausruft. Während manche Hilfe bei Gott suchen, versuchen andere die Geschehnisse zu ignorieren. Doch nach und nach sorgen Pest und Sekretärin mit der Errichtung einer absurden Schreckensherrschaft für die Verbreitung der Krankheit und der Tod hat vermeintlich freies Spiel. Die Stadt braucht Hilfe. So versucht der Held der Geschichte, Diego, alles, um die Pest zu besiegen. Dabei wird er auf eine harte Probe gestellt, denn er muss sich zwischen seiner Geliebten Victoria und der Freiheit des Volkes entscheiden. Es folgt eine dramatische Geschichte voll Ungewissheit, Angst, Wut, Trauer, Verzweiflung und Liebe. Kann Cádiz gerettet werden?

Die Schüler der Jahrgangstufe 12 des Kurses Darstellendes Spiel von Frau Kramer bringen das Stück „Der Belagerungszustand“ von Albert Camus auf die Bühne. Am 6. sowie am 8.März um 19.30 Uhr wird das Forum des Gymnasiums Bleckede zum Theatersaal. Erfahren Sie, was mit einer Stadt geschehen kann, wenn auf einmal alles anders ist und die Pest ihr ungeheuerliches Spiel treibt.

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Artikel aus den Fächern

Büsten, Statuen und die griechische Schrift

Lateinexkursion des Lateinkurses 11 ins Museum für Kunst und Gewerbe nach Hamburg

Unsere Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe begann am 27. Juni um 9.00 Uhr am Bahnhof Lüneburg. Von dort aus fuhren wir mit dem gemütlichen und ausnahmsweise nicht überfüllten Metronom zum Hamburger Hauptbahnhof. Nur noch einmal über die Straße und schon waren wir da. In dem klassisch modernen Gebäude fielen uns zuerst die Toiletten auf, die mit Himbeerduft und spektakulärer Spiegelanordnung überzeugten. Nichtsdestotrotz startete unsere Führung überpünktlich um halb elf. Sie behandelte thematisch die griechische und römische Mythologie mit dem Schwerpunkt auf die Ars Amatoria von Ovid, die wir in der 10. Klasse bereits behandelt hatten. Zu dem Thema sahen wir Statuen, Gemälde, alte Gebrauchsgegenstände und Schreibutensilien, anhand derer wir uns selbst der griechischen Sprache bemächtigten. Wir entzifferten griechische Inschriften auf Münzen und Rüstungen, wobei wir auf das Problem stießen, dass die Schriftzeichen sich im Laufe der Jahre verändert hatten und man sie ebenso gut erraten konnte.

Anschließend gingen wir in das Restaurant des Museums, in dem klassische Musik gespielt wurde und wir uns gleich um mehrere soziale Schichten erhoben fühlten. Dort gab Frau Sturm uns ein Getränk aus und manche von uns aßen etwas vom kulinarisch hochwertigen Buffet. Bis unsere Bahn nach Hause fuhr, konnten wir uns noch frei im Museum bewegen und sahen uns andere Ausstellungen beispielsweise über Propaganda im 1. Weltkrieg oder die Entwicklung der Kleidung.

Danach quetschten wir uns in den gewohnt vollen Metronom und verabschiedeten uns am Bahnhof Lüneburg.

Ein Bericht von Vivian Gast, Lena Teschen, Mark Ohlrogge und Tim Schmidt