3 Klassen spielen auf 3 Feldern gleichzeitig gegeneinander

Wie organisiert man ein Fußballturnier, bei dem möglichst viele Schüler und Schülerinnen, unterschiedlichster Könnensstufen, in wechselnden Konstellationen, mit Freude teilnehmen, dabei möglichst häufig dran kommen, ohne dass dabei die Spielregeln allzu kompliziert werden und ein faires und taktisch interessantes Spiel zustande kommt?

Unmöglich zu realisieren??? - Nicht verzagen, Frau Turowski fragen!

Es ist gar kein Problem, wenn ...

  • drei Mannschaften gleichzeitig gegeneinander auf 3 Tore spielen.
  • aus jeder Mannschaft immer nur 4 Spieler gleichzeitig auf dem Spielfeld sind und alle 3 Minuten (oder bei Torerfolg) alle Spieler getauscht werden (Zahlenfußball eben)
  • außerdem müssen insgesamt 3 Runden gespielt werden, damit jede Mannschaft mal auf jedem Feld gespielt hat.

Ein paar mehr Regeln gab es schon noch, z.B. wurden die Schüler in jeder Mannschaft in jeder Runde anders angeordnet. In der ersten Runde nach Körpergröße, in der zweiten Runde nach den Vornamen in alphabetischer Reihenfolge und in der dritten Runde nach der Haarlänge. Schon allein diese Reihenfolgen festzulegen hat sehr viel Spaß gemacht.

Insgesamt hat es toll funktioniert und war sehr witzig. Ein echt gelungener Abschluss der Unterrichtseinheit Fußball in Jahrgang 7.

Artikel aus den Fächern

„Die Nacht, in der die Mauer fiel“ - Renatus Deckert erzählt vom 9. November 1989

Am 15. Oktober berichtete Dr. Renatus Deckert vor Schülern, Lehrern und Eltern im voll besetzten Forum des Gymnasiums, wie Zeitzeugen in der DDR den Mauerfall erlebten und wie sie das Leben im sozialistischen Staat empfanden. Dazu gab er zunächst einen Einblick in den zeitgeschichtlichen Kontext, dem eine Lesung aus seinem Band Die Nacht, in der die Mauer fiel (Suhrkamp - / Inselverlag, 2009) folgte, in der zwei Geschichten bekannter Autoren zu diesem Thema vorgestellt wurden.

Die anschließende Diskussion klärte nicht nur Sachfragen, sondern führte auch zu einer sehr kontroversen und emotionalen Auseinandersetzung, die zeigte, wie wichtig für viele Zeitzeugen die Aufarbeitung der Lebenswirklichkeit der Menschen in der DDR ist und wie viele unterschiedliche Perspektiven es diesbezüglich gibt.

Die Schüler motivierte die Veranstaltung, den hier deutlich gewordenen Fragen nicht nur im Geschichtsunterricht, sondern auch im Gespräch mit weiteren Zeitzeugen nachzugehen.