• Schülerstimmen zu der Exkursion im Jahrgang 10

    Ich fand…

    … die Führung interessant und es war schlimm zu sehen, was die Menschen zu der Zeit durchmachen mussten.

    …den Ausflug sehr interessant. Die Gedenkstätte war sehr eindrucksvoll und man konnte durch die Ausstellung und die Führung einen kleinen Einblick in das damalige Leben in diesem KZ erhalten. Die Führung war sehr gut gemacht und informativ. […] Mir hat es sehr gefallen.

    … den Aufenthalt sehr informativ und emotional. Mich hat das Ereignis mitgenommen, aber ich habe auch viel gelernt.

    … es sehr eindrucksvoll.

    … es sehr interessant zu sehen, wie die Menschen es damals hatten, es hat zum Nachdenken angeregt. Man weiß jetzt, wie gut man es eigentlich hat. Das einzig blöde war das Wetter.

  • Am 05.12.2019 übernahmen die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Politik-Wirtschaft in einem Online-Planspiel die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlamentes. Dabei vertraten sie die Interessen ihres jeweiligen Landes. Ziel der Verhandlungen war es, ein neues Gesetz zur Asylpolitik zu erarbeiten, um zu klären, wie Geflüchtete zukünftig innerhalb der EU verteilt werden sollen und wie die entstehenden Kosten aufgeteilt werden. Die Simulation begann mit der Auseinandersetzung mit der zugewiesenen Rolle und der Festlegung der Position des eigenen Landes. Danach begann die erste virtuelle Sitzung in der jeweiligen Fraktion, um im Chat eine gemeinsame Position festzulegen. Dabei wurde diskutiert, taktiert, überzeugt und schlussendlich wurden auch Einigungen gefunden. Im Anschluss begannen die beiden parallel verlaufenden Ausschusssitzungen, in denen in kräftezehrenden Verhandlungen und mit großer Kompromissbereitschaft konkrete Gesetzesvorlagen erarbeitet wurden, die im weiteren Verlauf von den vier Ausschussvorsitzenden zu einem Gesamtentwurf weiterentwickelt und in der letzten Spielphase zur Diskussion und Abstimmung in das Europäische Parlament eingebracht wurden. Mit einer Mehrheit von 67% wurde der Gesetzesentwurf von den Abgeordneten angenommen. Zukünftig soll ein verpflichtendes Quotensystem zur Verteilung der Geflüchteten in der EU eingeführt werden und die Kosten, die für die Aufnahme von Flüchtlingen entstehen, proportional unter den Staaten aufgeteilt werden. Vielen Dank an das Team von „planpolitik“ für die interaktive Möglichkeit, politische Prozesse erfahrbar zu machen und zu verstehen!

  • Am 24. Oktober wagten die Werte und Normen Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen mit dem Autor und Philosophen Jörg Bernardy philosophische Gedankensprünge zum Thema „Identität und Geschlecht“.  In einem zweistündigen Workshop gingen sie Fragen nach, wie zum Beispiel: Was unterscheidet die Geschlechter eigentlich? Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf das eigene Leben? Wäre man eine andere Person, wenn man ein anderes Geschlecht hätte? Dabei wurde miteinander diskutiert, Perspektiven gewechselt, Meinungen gebildet, um zu verstehen, warum man gerade die Person ist, die man ist – und wer man sein kann!

  • Der Jahrgang 10 ist auch dieses Jahr wieder nach Berlin gefahren und es war eine gelungene Projektfahrt, mit tollen Dingen, die wir gemacht und erlebt haben. Am Montag ging es los. Wir mussten alle früh aufstehen und am Bahnhof in Lüneburg erscheinen. Von dort aus ging es im roten Kulturzug durchs Grün nach Berlin. Als wir fast unser Ziel erreicht hatten waren wir schon auf den Gleisen mitten in Berlin. Man konnte auf beiden Seiten schon einen Blick auf die Wahrzeichen erhaschen. Als wir dann ausgestiegen waren, mussten wir erst einmal mit der S-Bahn zu unserer Unterkunft fahren. Dort konnten wir unser Gepäck zwischenlagern, um einen Stadtrundgang zu machen. Wir sind gemeinsam zum Hackeschen Markt gefahren und haben von dort aus eine Stadttour mit Frau Müller gemacht. Wir haben Sehenswürdigkeiten wie die Humboldt Universität, die Neue Wache, den Wagen von Heiko Maas, das Brandenburger Tor, den Bundestag und das Holocaust Mahnmal gesehen. Von dort aus ging es wieder zurück zum Hostel, wo wir nach langem Warten unsere Zimmer beziehen konnten.
    Dann waren wir in den Berliner Unterwelten. Dort haben wir zusammen mit einem Guide einen Bombenschutzbunker besichtigt.

  • Am 24.05.2019 nahm unser Gymnasium, wie auch viele andere Schulen in Deutschland, an der Juniorwahl zur Europawahl 2019 teil. Mehr als 650.000 Schülerinnen und Schüler erlebten mit dem Gang zur Wahlurne politische Partizipation hautnah. Allein in Niedersachsen beteiligten sich 316 Schulen mit ca. 75.000 Schülerinnen und Schülern. Die Bedeutung des europäischen Gedankens wird durch den Brexit oder aber den Stimmgewinn rechter Parteien wichtiger denn je. Wir als Schule haben uns dieser Verantwortung angenommen und im Vorfeld mehrere Veranstaltungen, wie bspw. einen Europatag, durchgeführt und geben mit der Teilnahme an der Juniorwahl dem Ganzen einen würdigen Abschluss.

  • Lieber 10. und 11. Jahrgang,
    in den letzten Wochen hat unsere Schule den europäischen Gedanken durch eure Mithilfe gestärkt und auch gelebt. Diesem Prozess möchten wir nun mit der Teilnahme an der bundesweiten Juniorwahl zur Europawahl 2019 einen würdigen Abschluss bieten.
    Aus diesem Grund hat sich ein Organisationsteam aus fünf Schülerinnen und Schülern gebildet, um die Juniorwahl zu planen und durchzuführen. In den kommenden Tagen wird jeder Schüler/jede Schülerin aus dem 10. und 11. Jg. eine Wahlbenachrichtigung mit allen wichtigen Informationen erhalten, welche euch zur Abgabe eurer Stimme berechtigt.
    Die Wahl findet an unserem Gymnasium am 24.05.2019 in Raum 118 statt. Folgender Ablauf ist hierfür festgelegt:

  • Am 26.04.2019 begrüßte das Gymnasium Bleckede den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil zum zweiten Teil des Europatages. Im Zuge der diesjährigen Europaparlamentswahlen stellte sich Herr Weil den Fragen der Schülerinnen und Schüler rund um Europa und der Region.

    Im ersten Teil der Gesprächsrunde befragte Merle Meier den Ministerpräsidenten zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Herr Weil begrüßte das Engagement der Schülerinnen und Schüler, sich für den Klimaschutz bei der Bewegung „Fridays for future“ einzusetzen und motivierte sie, sich auch nach der Schule für ihre Ziele politisch einzusetzen. Zu den von Maximilian Kulesov gestellten Fragen zur Zukunft der EU äußerte sich der Ministerpräsident positiv und warb dafür, mit Veranstaltungen wie dem Europatag, den europäischen Gedanken zu stärken. Er forderte jeden Einzelnen auf, in der Familie, im Sport- oder Musikverein für die Werte und Ziele der Europäischen Union einzutreten. Danach wurde das Gespräch für das Plenum geöffnet. Die Fragen reichten dabei von Datenschutz, Lobbyismus, Organspende, bis hin zu regionalen Themen, wie dem Bau einer Elbbrücke in Neu Darchau und der erneuten Einführung des Abiturs nach dreizehn Jahren.

    Das Gymnasium Bleckede dankt dem Ministerpräsidenten Stephan Weil herzlich für seinen Besuch und allen Organisatoren und Helfern für ihre Unterstützung!

  • In diesem Schuljahr besteht das Jahrgangsteam 10 aus den Klassenlehrerinnen Frau Jennerjahn, Frau Matthies und Frau Maliers, sowie Herrn Bartels und Herrn Berganski.

  • Zur Vertiefung der Inhalte des Geschichtsunterrichts besuchten die 10. Klassen während der 3-Tages-Fahrt nach Berlin das Denkmal für die ermordeten Juden Europas („Holocaust-Mahnmal“) und die Gedenkstätte Hohenschönhausen auf dem Gelände des ehemaligen Stasi-Gefängnisses.

    Sowohl die Architektur der Betonstelen in der Nähe des Brandenburger Tors als auch das Gefängnisgebäude mit seinen Kellerzellen, Verhörräumen, etc. hinterließen bleibende Eindrücke von der Unmenschlichkeit der totalitären Regime des 20. Jahrhunderts. Besonders prägend und unersetzbar waren allerdings die Führungen in Hohenschönhausen durch die Zeitzeugen und überwiegend direkt vom Staatsterror Betroffenen.

    Es ist schwierig, den persönlichen Berichten gerecht zu werden, zumal jede der 4 Gruppen einen anderen Guide hatte, doch beispielhaft sei hier die Leidensgeschichte von Ulrich Ebert erwähnt, der als 21-jähriger Student den Einmarsch der Sowjetunion in die Tschechoslowakei 1968 als völkerrechtswidrige Invasion bezeichnet hatte.

  • Am Freitag, 6. Juni 2014 wohnten wir, einige Lateinschülerinnen und -schüler der 10. und 11. Klassen des Gymnasiums Bleckede zusammen mit Frau Büschgens, Frau Pauck und Frau Sturm sowie einem Vater der Vorstellung "Carmina Burana" im Theater Lüneburg bei. Die Carmina Burana sind eine Sammlung lateinischer Lieder aus dem Mittelalter, die von Carl Orff vertont und 1937 als szenische Kantate uraufgeführt wurden. Insbesondere der Eingangsgteil "O fortuna" kam uns sehr bekannt vor. Auf der Bühne des Theaters Lüneburg faszinierte uns die tänzerische Umsetzung der Kantate.

  • Vom 11.06- 13.06.2014 waren wir, der 10. Jahrgang, in Berlin.

    Auf dem Reichstag

    Nach einer relativ langen Busfahrt haben wir erst einmal unsere Zimmer besichtigt und das Gepäck dort abgelegt. Wir bekamen zwei Stunden Zeit zur Besichtigung der näheren Umgebung, in der es hauptsächlich Imbisse und Restaurants gab, was sich für die folgenden zwei Tage als sehr praktisch erwies.

    Um 17 Uhr sind wir dann zum Reichstag gefahren worden. Dort besichtigten wir die Kuppel und hatten die Möglichkeit, Fotos zu machen. Danach wurde uns im Plenarsaal ein Vortrag über Aufteilung der Sitze, die Technik und die Kuppel gehalten. Anschließend konnten wir entscheiden, ob wir mit dem Reisebus oder eigenständig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück zum Hostel fahren wollten. Um 22 Uhr war Nachtruhe.

    Abends im Musical Hinterm Horizont

    Wir hatten das Glück, zwischen 6 Uhr und 10 Uhr frühstücken zu können, weshalb wir recht lange schlafen konnten, da es am Vorabend natürlich nicht urplötzlich leise war, sobald die Nachtruhe begonnen hatte. Anschließend fuhren wir in die Gedenkstätte Hohenschönhausen, wo wir eine recht interessante Führung hatten. Durch die zum größten Teil erhaltenen Vernehmungszimmer und Zellen fiel es leichter, sich in die Situation der Häftlinge hineinzuversetzen. Ein darauf folgendes Zeitzeugengespräch verstärkte die etwas bedrückte Stimmung noch und wir waren uns einig, dass der Mensch unter gegebenen Umständen sehr grausam sein kann.