Nachdem schon der Kurs von Herrn Stier die Theorie zur alkoholischen Gärung in die Praxis umsetzte, zog nun auch der Biologiekurs von Herrn Schneider nach. Hierfür wurden zwei weitere Bierbraufässer besorgt und der Kurs in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe machte sich dabei zur Aufgabe, "Teufelsbock" zu brauen (ca. 7,8 Vol. %), während die andere Gruppe eine Mischung aus Premium- und Edelbier braute (ca. 4,6 Vol. %). Nachdem Töpfe, Messbecher, Flaschen und weiteres Zubehör gereinigt wurden, konnte die Praxis beginnen. Die Würze wurde entsprechend der Biervariante abgewogen wie auch die Schüttung, anschließend wurde die Würze gekocht und der Sudansatz mit Brauwasser hergestellt. Zum Schluss wurde die Hefe angesetzt und die Gärung eingeleitet. Eine Woche später konnte das Jungbier, nachdem die Speise zur Nachwürze hinzugegeben wurde, in Falschen umgefüllt werden. Die abschließende Nachgärung dauert nun vier bis fünf Wochen, kann aber auch bis zu sechs Monate dauern. Je länger die Reifezeit, desto mehr entwickelt sich der Geschmack und unterscheidet sich von gekauftem Bier. Wir freuen uns auf das Resultat und wünschen allen "GUT SUD"!

Am 15.05.2017 machte sich der Biologiekurs (18Bi2) von Herrn Schneider unter Begleitung von Frau Besemer trotz Regen auf den Weg an die Elbe, um Biberspuren zu kartografieren. Die Exkursion stand im Zusammenhang mit den vorherigen Unterrichtsinhalten, in denen bspw. die Biodiversität, das Bundesnaturschutzgesetz und der Biber näher betrachtet wurden, um anschließend unter diesen Aspekten die Wiedereinführung des Bibers an der Elbe zu bewerten. Abschließend sollten nun die direkten Auswirkungen der Wiedereinführung (bspw. Schaffung neuer Lebensräume durch Überschwemmungen oder höhere Artenvielfalt) und die Lebensweisen des Bibers in der Elbtalaue bei Bleckede kartografiert werden, um sie im weiterführenden Unterricht unter biologischen Gesichtspunkten auszuwerten. Frau Besemer bereitete dabei die Exkursion nach Rücksprache mit Andrea Schmidt vom ElbSchloss vor. Während der Exkursion konnten zahlreiche Anzeichen eines Bibervorkommen in der Elbtalaue festgestellt werden. Unter anderen wurden Ein- und Ausstiegsstellen, Baumfällungen, Totholz und Fraßspuren gefunden und in die Karte eingezeichnet, womit nun weiter im Unterricht gearbeitet werden kann. Der Fachbereich Biologie bedankt sich für die Unterstützung und Bereitstellung von Material beim ElbSchloss Bleckede!

Am 04.06.2014 war es endlich soweit. Die 7c fieberte schon einige Wochen auf diesen Tag hin, da heute endlich ein Schweineherz im Unterricht seziert wurde. Im Vorfeld haben sich die Gymnasiasten mit dem Herzkreislaufsystem beschäftigt, welches neben dem normalen Blutkreislauf natürlich auch den Aufbau eines Herzens beinhaltetete. Um so mehr ist es verständlich, dass die Schüler sich darauf freuten, endlich ihr Theoriewissen auch praktisch anzuwenden. Hierfür ging Herr Schneider am Stundenanfangn mittels PowerPoint-Präsentation die einzelnen Schritte durch, welche die jungen Forscher abarbeiten sollten. Nachdem sich die Siebtklässler einen allgemeinen Überblick verschafft hatten, wurden spezielle Teile des Herzens, wie die rechte und linke Herzkammer, die Hohlvene, die Segelklappen etc. genauer betrachtet. Dazu musste das Herz vorsichtig geöffnet werden. Anschließend konnte auch die rechte und linke Herzhälfte schriftlich unterschieden werden. Nach dem die Schüler die Präparieranleitung abgearbeitet hatten, durften sie selbst noch ein wenig erforschend sezieren. Viele betrachteten dabei das Innere der Vorhöfe oder entfernten die Aorta, um ihre Belastbarkeit zu testen. Allen hat es sehr viel Spaß gemacht und jeder konnte durch die praktische Arbeit sein Wissen vertiefen und festigen.

Unsere Klasse, die 8c, hat am 4.12.2013 im Biologie Unterricht bei Frau Berendsen eine Präparation von Schweineaugen durchgeführt.

Als wir hörten, dass wir Augen sezieren würden, waren wir sehr aufgeregt. Am 4.12 war es dann so weit. Es war zwar ein bisschen merkwürdig als das „Pling“ der Mikrowelle kam als die Augen fertig aufgetaut waren. Als es dann aber losging und wir die Versuchsanleitung und die Präparationssets bekommen hatten, kam die Aufregung zurück. Als unsere Lehrerin uns dann die Anweisungen gegeben hatte und uns ermahnt hatte, keinen Unfug mit den Augen anzustellen, ging die Schale mit den Augen herum. Ich muss zugeben, dass es ein komisches Gefühl war, in eine Schüssel voller Augen zu greifen und sich eins herauszunehmen.

Im Rahmen des Oberstufen-Biologieunterrichts wurden am 16.07. und am 21.07. eine Exkursion zum Thema Fließgewässer durchgeführt. Hierfür trafen sich die zwei Kurse auf grundlegendem Niveau von Herrn Stier am Donnerstag und die beiden Kurse auf erhöhtem Niveau von Herrn Schneider und Herrn Wimschulte jeweils um 10 Uhr an der Roten Schleuse/Deutsch Evern. Nachdem eine kurze Unterweisung durch die Fachlehrer erfolgte, gingen die Kurse in das anliegende Naturschutzgebiet, um die Gewässergüte und chemischen Parameter der Ilmenau und des Hasenburger Mühlenbachs zu überprüfen. Dabei wurden methodische Erfassungs- und Berechnungsmethoden trainiert, welche im späteren Abitur eine Relevanz besitzen. Die Kurse wurden jeweils in acht Kleingruppen (4x biologische Untersuchungen und 4x chemische Untersuchungen) eingeteilt, damit diese an zwei Messstellen an der Ilmenau und an zwei Messstellen am Hasenburger Mühlenbach ihren Aufgaben nachkommen konnten.

Artikel aus den Fächern

Fotograf Harald Hauswald: Zeitzeugengespräch und Filmvortrag

Operativer Vorgang „Radfahrer" (13.01.2014)

Minutiöse Stasi-Protokolle untermalen die Momentaufnahmen von großer Beobachtungsgabe, denen die Stasi vorwarf, sie würden „vordergründig Skepsis zu auf dem in den Fotos dargestellten Leben in der DDR“ zeigen. Der Fotograf Harald Hausmann erzählt frei, ehrlich und locker über das, was ihm in der DDR als Künstler wiederfahren ist.

Die Filmvorstellung und das Gespräch der Oberstufenschüler mit dem Fotografen offenbarten Eindrücke in das Leben in der DDR, die echt wirkten und viele nachdrücklich beeindruckt haben. Insbesondere der Künstler selbst kam sehr gut an, der in seiner Offenheit deutlich spürbar machte, was Leben - auch unter widrigen Umständen - heißt.

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