Am 25.11 und am 27.11.19 wurden die Religionskurse von Frau Weiner und Frau Schinkel überaus herzlich in der katholischen Kirche St. Maria Königin vom heiligen Rosenkranz empfangen. Zum Thema „Evangelisch/Katholisch – Die Vielfalt der Kirche entdecken“ wird dieser Besuch jedes Jahr traditionell durchgeführt. Durch z.B. eine Rallye im Kirchenraum konnten wir so Einblicke in die katholische Kirche gewinnen und haben eine Menge gelernt. Unser besonderer Dank gilt hierfür Frau Struckmann und Herrn Frömming, die uns so freundlich aufgenommen haben. Nachfolgend noch ein paar Eindrücke unseres Besuches:

Hallo liebe Eltern und SchülerInnen des Gymnasium Bleckede,

wir haben uns im Religionsunterricht mit dem Thema Menschenwürde beschäftigt. Jeder Mensch besitzt Menschenwürde und kann diese nicht verlieren, egal, was passiert ist – welche Tat man begangen hat. Jeder Mensch besitzt Menschenwürde, da er ein Ebenbild Gottes ist. Damit jeder sich gewürdigt fühlt, sollte man folgende Regeln beachten:

  • Jeden respektieren, egal, welche Hautfarbe oder Religion er/sie hat
  • Keine Gewalt gegen andere Menschen und deren Menschenwürde
  • Man sollte Menschen nicht verändern und sie und ihre Meinung so akzeptieren, wie sie sind/ist
  • Jeden behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte

Danke, dass Sie/du sich/dir Zeit genommen haben/hast

Sarah und Sophie 7a, Leona und Friederike 7c

Durch läutende Kirchenglocken begrüßt trafen die Sechstklässler der Religionskurse des 6. Jahrgangs am 04. März gemeinsam mit Frau Weiner und Frau Lüdemann bei der katholischen Kirche St. Maria Königin vom hl. Rosenkranz ein und wurden herzlich von Pfarrer Peter Klemm willkommen geheißen. Dieser erklärte den Schülerinnen und Schülern, nachdem sie in den Kirchenbänken Platz genommen hatten, alle wichtigen Gegenstände in der überraschend modern gestalteten Kirche und wies sie auf entscheidende Unterschiede zur evangelischen Kirche hin. Hier konnte man z.B. das Weihwasser am Eingang der Kirche, die Kniebänke und das Ewige Licht entdecken. Den Fragen der Schülerinnen und Schüler stand er Rede und Antwort und erntete zahlreiche Sympathiepunkte, da er mit seiner weltoffenen Einstellung zeigte, dass er die zum Teil kritischen Fragen und Gedanken der jungen Leute gut nachvollziehen kann.

Da die 6. Klassen im Religionsunterricht das Thema Judentum behandelten, machte sich der Kurs von Frau Lüdemann am 04. Dezember 2015 auf den Weg zum jüdischen Friedhof in Bleckede. Obwohl der Friedhof sehr klein war, war er doch interessant. Die meisten Grabsteine waren groß und alt. Manche Leute sind nicht sehr alt geworden. Ein paar Schüler haben kleine Steine auf die Grabsteine gelegt, das heißt: „Ich war da, ich habe dich nicht vergessen.“ Es gab ein großes Familiengrab, in dem Grab wurden auch Kinder begraben. Das jüngste Kind ist 2 Jahre alt geworden.

Lasse, 6a

Artikel aus den Fächern

Büsten, Statuen und die griechische Schrift

Lateinexkursion des Lateinkurses 11 ins Museum für Kunst und Gewerbe nach Hamburg

Unsere Exkursion ins Museum für Kunst und Gewerbe begann am 27. Juni um 9.00 Uhr am Bahnhof Lüneburg. Von dort aus fuhren wir mit dem gemütlichen und ausnahmsweise nicht überfüllten Metronom zum Hamburger Hauptbahnhof. Nur noch einmal über die Straße und schon waren wir da. In dem klassisch modernen Gebäude fielen uns zuerst die Toiletten auf, die mit Himbeerduft und spektakulärer Spiegelanordnung überzeugten. Nichtsdestotrotz startete unsere Führung überpünktlich um halb elf. Sie behandelte thematisch die griechische und römische Mythologie mit dem Schwerpunkt auf die Ars Amatoria von Ovid, die wir in der 10. Klasse bereits behandelt hatten. Zu dem Thema sahen wir Statuen, Gemälde, alte Gebrauchsgegenstände und Schreibutensilien, anhand derer wir uns selbst der griechischen Sprache bemächtigten. Wir entzifferten griechische Inschriften auf Münzen und Rüstungen, wobei wir auf das Problem stießen, dass die Schriftzeichen sich im Laufe der Jahre verändert hatten und man sie ebenso gut erraten konnte.

Anschließend gingen wir in das Restaurant des Museums, in dem klassische Musik gespielt wurde und wir uns gleich um mehrere soziale Schichten erhoben fühlten. Dort gab Frau Sturm uns ein Getränk aus und manche von uns aßen etwas vom kulinarisch hochwertigen Buffet. Bis unsere Bahn nach Hause fuhr, konnten wir uns noch frei im Museum bewegen und sahen uns andere Ausstellungen beispielsweise über Propaganda im 1. Weltkrieg oder die Entwicklung der Kleidung.

Danach quetschten wir uns in den gewohnt vollen Metronom und verabschiedeten uns am Bahnhof Lüneburg.

Ein Bericht von Vivian Gast, Lena Teschen, Mark Ohlrogge und Tim Schmidt