Am 05.12.2019 übernahmen die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Politik-Wirtschaft in einem Online-Planspiel die Rolle von Abgeordneten des Europäischen Parlamentes. Dabei vertraten sie die Interessen ihres jeweiligen Landes. Ziel der Verhandlungen war es, ein neues Gesetz zur Asylpolitik zu erarbeiten, um zu klären, wie Geflüchtete zukünftig innerhalb der EU verteilt werden sollen und wie die entstehenden Kosten aufgeteilt werden. Die Simulation begann mit der Auseinandersetzung mit der zugewiesenen Rolle und der Festlegung der Position des eigenen Landes. Danach begann die erste virtuelle Sitzung in der jeweiligen Fraktion, um im Chat eine gemeinsame Position festzulegen. Dabei wurde diskutiert, taktiert, überzeugt und schlussendlich wurden auch Einigungen gefunden. Im Anschluss begannen die beiden parallel verlaufenden Ausschusssitzungen, in denen in kräftezehrenden Verhandlungen und mit großer Kompromissbereitschaft konkrete Gesetzesvorlagen erarbeitet wurden, die im weiteren Verlauf von den vier Ausschussvorsitzenden zu einem Gesamtentwurf weiterentwickelt und in der letzten Spielphase zur Diskussion und Abstimmung in das Europäische Parlament eingebracht wurden. Mit einer Mehrheit von 67% wurde der Gesetzesentwurf von den Abgeordneten angenommen. Zukünftig soll ein verpflichtendes Quotensystem zur Verteilung der Geflüchteten in der EU eingeführt werden und die Kosten, die für die Aufnahme von Flüchtlingen entstehen, proportional unter den Staaten aufgeteilt werden. Vielen Dank an das Team von „planpolitik“ für die interaktive Möglichkeit, politische Prozesse erfahrbar zu machen und zu verstehen!

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Artikel aus den Fächern

Podiumsdiskussion "Terrorismusgefahr allgegenwärtig?!"

Am 03.02.2016 wurde am Gymnasium Bleckede eine Podiumsdiskussion zum Thema „Terrorismusgefahr allgegenwärtig?!“ unter der Leitfrage „Werden durch verschärfte Sicherheitsmaßnahmen unsere Grundrechte verletzt?“ von Pia Steinhauer (11. Jg.) und Emilia Erber (11. Jg.) organisiert und durchgeführt. Hierfür waren folgende Gäste anwesend (Sitzordnung von links nach rechts): Kai-Uwe Steffens (Bündnis "Freiheit statt Angst"), Frank Koch (Vertreter des Landespräventionsrates), Martin Hellweg (Vertreter der GdP), Dr. Julia Verlinden (Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen), Olaf Forberger (Die Piratenpartei), Arnd Steinmeyer (Rechtsanwalt), Jens Böther (Bürgermeister von Bleckede/CDU), Sabine Marx (Rechtsanwältin in der Initiative "Rechtsanwälte gegen Totalüberwachung") und Jan Girlich (Chaos Computer Club). Die Planung der Podiumsdiskussion begann Anfang Dezember 2015. Hierfür wurde ein aktuelles Thema von den Schülerinnen ausgewählt und eine Leitfrage formuliert. Anschließend wurden potentielle Gäste angeschrieben und eingeladen. Leider mussten die Mädchen auch Rückschläge hinnehmen, da manche Gäste nach einer Zusage doch wieder absagten; teilweise einen Tag vorher. Aus diesem Grund blieb der Vertreter des Verfassungsschutzes, sowie Eckhard Pols von der CDU und Stefan Körner (Bundesvorsitzender Die Piratenpartei) der Veranstaltung fern. Für Herrn Körner sprang glücklicherweise Herr Forberger ein. Nachdem eine Gästeliste bekannt war, konnten spezifische Fragen formuliert werden und die Gymnasiastinnen begannen Werbung mittels Flyer und Plakate zu machen.

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